Wenn Sie eine WordPress Website erstellen lassen möchten, stellen sich meist zwei Fragen: Was kostet das wirklich — und woran erkenne ich, ob ein Angebot seriös ist? Beide Fragen sind berechtigt, denn die Preisspanne am Markt reicht von 500-Euro-Schnellschüssen bis zu fünfstelligen Projekten. In diesem Artikel schlüsseln wir auf, wie sich der Preis einer professionellen WordPress-Website zusammensetzt, wie der Ablauf mit einer Agentur aussieht und welche laufenden Kosten Sie nach dem Livegang einplanen sollten. Ohne Marketing-Nebel, dafür mit konkreten Zahlen aus der Praxis.

Definition
WordPress Website erstellen lassen
— Bezeichnet die Beauftragung einer Agentur oder eines Freelancers, der Konzept, Design, technische Umsetzung und Inhalte einer Website auf Basis des Open-Source-CMS WordPress übernimmt — inklusive Übergabe oder laufender Betreuung.
Was kostet es, eine WordPress Website erstellen zu lassen?
Die Software selbst kostet nichts: WordPress ist Open Source und frei verfügbar. Bezahlt wird die Arbeit drumherum — Konzept, Design, Entwicklung, Inhalte, Datenschutz und Qualitätssicherung. Realistische Größenordnungen aus der Praxis: Eine kompakte Unternehmensseite mit fünf bis acht Unterseiten liegt meist zwischen 2.500 und 6.000 Euro. Mittelgroße Projekte mit individuellem Design, mehr Inhalten und Schnittstellen bewegen sich zwischen 6.000 und 15.000 Euro. Darüber beginnt der Bereich komplexer Portale, Shops und Sonderentwicklungen. Wir bei Comcodix sehen in der Praxis, dass die meisten Mittelstands-Projekte im mittleren Segment landen — weil dort das Verhältnis von Aufwand und Wirkung am besten passt.
Wer 2026 ein neues Webprojekt plant, sollte Angebote deshalb nie nur über den Endpreis vergleichen, sondern über den Leistungsumfang: Ist ein Datenschutz-Setup enthalten? Werden Texte erstellt oder nur eingepflegt? Gibt es eine Einweisung? Ein 1.500-Euro-Angebot ohne diese Punkte ist am Ende oft teurer als ein 5.000-Euro-Angebot, das sie abdeckt. Und Vorsicht bei Stundensatz-Vergleichen: Erfahrene WordPress-Entwickler liegen typischerweise zwischen 80 und 130 Euro pro Stunde — arbeiten dafür aber deutlich schneller und sauberer als Billiganbieter.
Festpreis schlägt Stundensatz
Für klar umrissene Website-Projekte ist ein Festpreis fast immer die bessere Wahl: Sie wissen vorab, was Sie bekommen und was es kostet. Stundensätze lohnen sich vor allem für laufende Weiterentwicklung nach dem Livegang. Seriöse Anbieter legen beides offen — inklusive einer schriftlichen Leistungsbeschreibung, die auch festhält, was NICHT im Preis enthalten ist.
Welche Faktoren bestimmen den Preis wirklich?
Zwei Angebote, gleiche Seitenanzahl, 8.000 Euro Preisunterschied — wie kann das sein? Weil die Seitenanzahl der schlechteste Indikator für den Aufwand ist. Entscheidend ist, was auf diesen Seiten passieren soll: Ein individuelles Design kostet ein Vielfaches eines angepassten Themes. Professionell geschriebene Texte und Bildmaterial sind ein eigener Posten. Schnittstellen zu Buchungssystemen, CRM oder Newsletter-Tools brauchen Entwicklungszeit. Und wer von Anfang an gefunden werden will, braucht eine saubere technische SEO-Basis nach den Richtlinien von Google Search Central — Ladezeit, Struktur, mobile Darstellung.
WordPress Website erstellen lassen: Diese 4 Faktoren treiben den Preis
Design-Tiefe
Funktionen & Schnittstellen
Inhalte
Die teuerste Website ist die, die niemand findet und niemandem Anfragen bringt — egal, wie wenig sie gekostet hat.
Wie läuft es ab, wenn Sie eine WordPress Website erstellen lassen?
Ein professionelles Projekt folgt einem klaren Fahrplan. Am Anfang steht ein Kickoff-Gespräch: Ziele, Zielgruppe, Wettbewerb, vorhandene Inhalte. Daraus entsteht ein Konzept mit Seitenstruktur und Angebotsumfang. Es folgt das Design — je nach Projekt als Entwurf zur Abstimmung oder direkt im System. In der Umsetzungsphase wird die Seite auf einer Testumgebung gebaut, mit Inhalten befüllt und auf allen Geräten geprüft. Vor dem Livegang stehen Datenschutz-Check, Ladezeit-Optimierung und die Einrichtung von Backups und Updates. Realistisch dauert das vier bis acht Wochen — abhängig vor allem davon, wie schnell Inhalte und Freigaben von Ihrer Seite kommen.
In unseren Projekten zeigt sich immer wieder: Genau hier trennt sich Qualität von Massenware. Eine gute Agentur übergibt Ihnen am Ende keine Blackbox, sondern eine dokumentierte, gepflegte Website samt Einweisung. Sie können Texte und Bilder selbst ändern, ohne für jede Kleinigkeit anrufen zu müssen — und wissen trotzdem, wen Sie fragen, wenn es technisch wird.
Testumgebung statt Baustellen-Schild
Professionelle Projekte entstehen auf einer separaten Staging-Umgebung, nicht auf Ihrer Live-Domain. Ihre Besucher sehen keine halbfertige Seite, und der Livegang passiert erst, wenn alles geprüft ist: Formulare, mobile Darstellung, Ladezeiten, Rechtstexte. Dieser Schritt kostet wenig — sein Fehlen erkennt man an Websites, die wochenlang im Umbau sind.
Sie wollen wissen, was Ihr Projekt konkret kosten würde? Wir rechnen es Ihnen unverbindlich vor.
Selbst bauen oder machen lassen — was lohnt sich für wen?
WordPress kann man lernen — die Frage ist, ob Sie das sollten. Rechnen Sie ehrlich: Einarbeitung in Hosting, Theme, Plugins, Datenschutz und Suchmaschinen-Grundlagen kostet auch geübte Quereinsteiger schnell 60 bis 100 Arbeitsstunden. Multipliziert mit Ihrem eigenen Stundensatz ist die Ersparnis gegenüber dem Profi oft eine Illusion — vom Ergebnis ganz zu schweigen. Selbst bauen lohnt sich, wenn das Budget schlicht nicht da ist, die Website nur eine digitale Visitenkarte sein soll oder Sie Freude am Thema haben. Sobald die Seite aber Anfragen und Umsatz bringen soll, ist es meist wirtschaftlicher, eine WordPress Website erstellen zu lassen und die eigene Zeit ins Kerngeschäft zu stecken.
Welche laufenden Kosten kommen nach dem Livegang?
Eine Website ist kein Bauwerk, das fertig ist — sie ist Software, die gepflegt werden will. Kalkulieren Sie mit drei Posten: Hosting und Domain (je nach Anspruch 10 bis 50 Euro monatlich), Lizenzen für Premium-Theme und Plugins (oft 100 bis 300 Euro jährlich) und Wartung — also Updates, Backups, Sicherheits-Monitoring und kleine Anpassungen. Wartungspakete liegen üblicherweise zwischen 50 und 150 Euro im Monat. Wer diesen Posten streicht, spart an der falschen Stelle: Veraltete Plugins sind das häufigste Einfallstor für gehackte WordPress-Seiten. Alternativ gibt es Miet-Modelle, bei denen Erstellung, Hosting und Pflege in einer planbaren Monatsrate gebündelt sind — interessant für alle, die keine hohe Anfangsinvestition stemmen wollen.
WordPress Website erstellen lassen — planbar statt Bastelei
Festpreis, klarer Zeitplan, saubere Technik und ein Ansprechpartner, der auch nach dem Livegang erreichbar ist. Lassen Sie uns über Ihr Projekt sprechen.
















